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Das erwartet dich heute:

⚡ Pokémon: Disney-Deal und neuer Kinofilm

Pokémon macht gleich zwei Ankündigungen: Die Animationsserie „The Misadventures of Sirfetch'd and Pichu" findet bei Disney ein Streaming-Zuhause – und ein neuer Animationsfilm rückt gezielt das Sammelkartenspiel in den Mittelpunkt.

  • 🏰 Neues Zuhause bei Disney: Die Serie läuft künftig auf Disney+/Disney XD – ein starkes Reichweiten-Upgrade.

  • 🎴 Film rund ums Kartenspiel: Der neue Animationsfilm stellt das Trading Card Game ins Zentrum – Pokémons wohl heißestes Segment.

  • 🤝 Marke auf allen Kanälen: TV, Streaming, Kino, Karten – Pokémon orchestriert sein Ökosystem konsequent.

  • 🌍 Generationen-Franchise: Nostalgie für Eltern, Sammelfieber für Kinder – Pokémon bleibt ein Familienmagnet.

Warum es interessant ist: Pokémon zeigt Franchise-Management in Reinform: bekannte Marke, neue Fenster (Disney-Reichweite, Kino) und ein klarer Push aufs margenstarke Kartengeschäft. Ein Musterbeispiel für plattformübergreifende Markenführung.

📌 Quelle: Kidscreen

Insight der Woche
TV liefert im Schnitt über zehn Produktkategorien den größten Beitrag zur Markenwahrnehmung (10 %) – vor persönlichen Empfehlungen (6 %) und Außenwerbung (4 %).
📌 Quelle: Omnicom Media „Cross Media Playbook" (Campaign Germany)

📱 Metas 18-Mrd.-Vergleich: Was er bedeutet – und was er für Marken heißt

Meta hat sich mit mehreren US-Bundesstaaten auf einen Vergleich über bis zu 18 Milliarden US-Dollar geeinigt – der größte Verbraucherschutz-Vergleich der USA seit den Tabakklagen. Der Vorwurf: Facebook und Instagram seien gezielt so gebaut, dass Kinder süchtig werden. Im Gegenzug muss Meta seine Plattformen für Minderjährige spürbar umbauen. Was das für Marken heißt, ordnet ein Kommentar von Mobbie Nazir (We Are Social) ein.

  • ⚖️ Worum es geht: US-Bundesstaaten warfen Meta vor, Kinder gezielt süchtig zu machen, über Sicherheit zu täuschen und Daten unrechtmäßig zu sammeln – der Vergleich beendet diese Klagen.

  • Klare Nutzungslimits: Für Unter-18-Jährige gelten künftig max. 2 Stunden pro Tag, eine Nachtsperre (0–6 Uhr) und pausierte Push-Benachrichtigungen während der Schulzeit (8–15 Uhr).

  • 🛡️ Schutz vor Vergleichsdruck: „Likes" werden bei Kinder-Accounts ausgeblendet, Schönheits-Filter standardmäßig gesperrt und ein chronologischer (nicht-algorithmischer) Feed wird wählbar – Änderungen nur mit Eltern-Zustimmung.

  • 🧲 Weniger passives Scrollen: Weil Reichweite über endloses Scrollen schrumpft, müssen Marken Aufmerksamkeit künftig aktiv verdienen – statt sie einfach einzukaufen.

  • 🏠 Owned statt rented: Community-getriebene, auffindbare Inhalte und eigene Kanäle (Newsletter, Memberships, Loyalty) gewinnen. Nazirs Kernsatz: „Auffindbar zu sein zählt – aber es wert zu sein, gefunden zu werden, zählt mehr."

Warum es interessant ist: Für Familienmarken verschiebt sich die Logik von „Reichweite kaufen" zu „Relevanz verdienen". Wer Kinder und Eltern erreichen will, baut besser echte Communities und starke eigene Kanäle auf – gerade weil Jugendschutz die Spielregeln auf den großen Plattformen enger macht.

📌 Quelle: The Drum

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