• FAMILY AFFAIRS weekly
  • Posts
  • 🚀 FA Weekly 104 | Familienmeinungen zu Social Media · Auch in Europa Social-Media-Verbote in Planung · KI mit Kinderaugen betrachtet

🚀 FA Weekly 104 | Familienmeinungen zu Social Media · Auch in Europa Social-Media-Verbote in Planung · KI mit Kinderaugen betrachtet

Außerdem: Disney ist auch 2025 Kino-König und Klimaschutz mit Wickie und der Welthungerhilfe

Das erwartet dich heute:

  • 📵 Zwischen Verbot und Verantwortung: Was Familien wirklich zu Social Media sagen

  • 🌍 Social-Media-Verbot auf dem Vormarsch: 🇫🇷 Frankreich plant Verbot ab 15 – 🇬🇧 UK denkt um

  • 🎬🐭 Disney dominiert 2025 die Kinokassen weltweit

  • 🌱📚 Wickie für den Klimaschutz: Kreatives Lernen mit der Welthungerhilfe

  • 🤖🧒 KI von Kindern gedacht: LEGO Education startet partizipatives Schulprojekt

📵 Zwischen Verbot und Verantwortung: Was Familien wirklich zu Social Media sagen

Die Diskussion um Social-Media-Verbote für Jugendliche wird schärfer – Australien hat ein Mindestalter von 16 Jahren eingeführt, auch in Europa formieren sich ähnliche Forderungen. Doch wie steht die deutsche Familienwirklichkeit dazu? KB&B Family Facts hat über 500 Eltern und Kinder befragt – und liefert wichtige Impulse für eine differenzierte Debatte.

  • 🧠 Haltung zum Verbot: 60 % der befragten Eltern finden ein Verbot von Social Media unter 16 „gut“. Doch 43 % der Kinder sehen das kritisch – sie empfinden pauschale Altersgrenzen als unfair und realitätsfern.

  • 🎯 Beliebtere Alternativen: Statt eines generellen Banns wünschen sich Familien modulare Lösungen: etwa Funktionen wie Direktnachrichten oder öffentliche Profile altersabhängig zu sperren. Das schafft Schutz – ohne Social Media vollständig zu verbieten.

  • 🛠️ Eltern in der Verantwortung: 84 % der Eltern möchten über Nutzungsregeln mitentscheiden – und viele Kinder begrüßen klare, gemeinsam entwickelte Grenzen. Es geht nicht um Kontrolle, sondern um Mitgestaltung.

  • 💬 Motivation der Kinder: Jugendliche wollen nicht nur „mehr dürfen“, sondern auch weniger Stress: Sie nennen Mobbing, ständige Erreichbarkeit und Streit mit den Eltern als Hauptprobleme – und suchen nach Wegen, dem zu entkommen.

  • 👀 Pragmatischer Realismus: Die Mehrheit glaubt, dass strikte Verbote nur dazu führen, dass Social Media heimlich genutzt wird. Familien setzen auf Aufklärung, Medienkompetenz – und realistische Lösungen.

Warum es interessant ist: Die von KB&B Family Facts initiierte Umfrage zeigt: Familien wollen nicht bevormundet, sondern beteiligt werden. Während Länder wie Australien pauschale Gesetze diskutieren, braucht es hierzulande passgenaue Lösungen – mit Blick auf Alltag, Kultur und Familienrealität.

🌍 Social-Media-Verbot auf dem Vormarsch:
🇫🇷Frankreich plant Verbot ab 15 – 🇬🇧UK denkt um

Nach Australien ziehen Frankreich und Großbritannien nach: Altersgrenzen für Social Media werden zur politischen Realität – getragen von wachsendem öffentlichem und wissenschaftlichem Druck.

  • 🇫🇷 Frankreich konkret: Ab September 2026 sollen Kinder unter 15 keinen Zugang mehr zu Social Media bekommen – per Gesetz.

  • 🇬🇧 UK im Stimmungswandel: Premierminister Starmer schließt ein Verbot nach australischem Vorbild nicht mehr aus – breite parteiübergreifende Unterstützung.

  • 📊 Forschung erhöht Druck: Studien zeigen: Viel Bildschirmzeit bei Kleinkindern geht mit geringerem Wortschatz einher.

  • 👶 Neue UK-Leitlinien geplant: Für Kinder unter fünf Jahren sollen erstmals offizielle Empfehlungen zum Medienkonsum eingeführt werden.

  • 🧱 Internationale Signalwirkung: Altersgrenzen und Plattformpflichten könnten zum neuen Standard europäischer Digitalpolitik werden.

Warum es interessant ist: Was in Frankreich schon bald Gesetz ist, rückt auch in Großbritannien näher – und dürfte die Debatte in Deutschland weiter anheizen. Wer Kinder und Familien adressiert, muss sich auf neue Plattformregeln und Elternbedürfnisse einstellen.

📌 Quellen: Kidscreen und iphone-ticker

Insight der Woche

75% der Eltern erwarten eine Umgehung eines Social-Media Verbots durch ihre Kinder.
65% der Kinder und Jugendlichen rechnen mit einer heimlichen Weiternutzung – trotz eines möglichen Verbots.

📌 Quelle: KB&B Family Facts-Studie

Anmelden, um weiterzulesen

Dieser Inhalt ist kostenlos, aber du musst FAMILY AFFAIRS weekly abonnieren, um weiterlesen zu können.

Already a subscriber?Sign in.Not now

Reply

or to participate.