Was wir heute für dich haben:
📱 Stiftung Warentest: Spiele-Apps für Kinder fallen durch

Die Stiftung Warentest hat erneut beliebte Spiele-Apps für Kinder untersucht und dabei alarmierende Ergebnisse gefunden. Fast alle getesteten Apps sind durchgefallen, nur die kostenpflichtige Minecraft-App von Microsoft wurde positiv bewertet. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse:
Manipulative Spieldesigns: Viele Spiele-Apps verwenden „Dark Patterns“, um Kinder zum Spielen und Kaufen zu verleiten. Belohnungen für tägliches Spielen und soziale Verpflichtungen gegenüber Mitspielern sind gängige Taktiken.
Intransparente Kosten: Reale Kosten werden oft durch fiktive Spielwährungen verschleiert. Wartezeiten können nur durch Geldeinsatz übersprungen werden.
Jugendgefährdende Inhalte: In einigen Spielen wurden faschistische, sexualisierte und antisemitische Nutzer- und Gruppennamen sowie Grooming-Vorfälle festgestellt. Die Anbieter haben oft nicht darauf reagiert.
Kaufdruck: Spiele wie „Brawl Stars“, „Subway Surfers“, „Pokémon Go“ und „Clash of Clans“ üben subtilen Druck auf Kinder aus, durch traurig dreinblickende Figuren oder spezielle Belohnungen.
Empfehlungen: Die Stiftung Warentest fordert einen vollständigen Verzicht auf In-App-Käufe und Dark Patterns bei Kinder-Apps sowie eine bessere Kontrolle jugendgefährdender Inhalte.
Warum es interessant ist: Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit von strengeren Regulierungen und Schutzmechanismen für Kinder in digitalen Spielen. Eltern sollten sich der Risiken bewusst sein und proaktive Maßnahmen ergreifen, um ihre Kinder zu schützen.
Quelle: GamesWirtschaft
🤖 Anthropic ermöglicht Kindern die Nutzung seiner KI-Technologie – mit Einschränkungen

Anthropic, ein Start-up im Bereich der generativen KI, hat angekündigt, dass es Minderjährigen bald ermöglichen wird, Dritt-Anwendungen zu nutzen, die auf seinen KI-Modellen basieren. Dies gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Entwickler spezifische Sicherheitsmerkmale implementieren und offenlegen, welche Technologien von Anthropic sie verwenden.
Zielgruppe: Die neue Regelung richtet sich an Jugendliche und Heranwachsende.
Sicherheitsvorkehrungen: Entwickler müssen Altersverifikationssysteme, Inhaltsmoderation und Filter sowie Bildungsressourcen über sicheren und verantwortungsvollen KI-Umgang für Minderjährige bereitstellen.
Regulierungsanforderungen: Es muss die Einhaltung von Kinder- und Datenschutzbestimmungen sichergestellt werden. Wie z.B. dem COPPA (Children's Online Privacy Protection Act) einem US-amerikanisches Gesetz, das den Schutz der Privatsphäre von Kindern unter 13 Jahren im Internet durch die Einschränkung der Sammlung und Nutzung ihrer persönlichen Daten regelt.
Überwachung und Compliance: Anthropic plant, die Einhaltung dieser Vorschriften regelmäßig zu überprüfen und Entwickler zur klaren Angabe der Compliance auf öffentlich zugänglichen Websites oder in Dokumentationen zu verpflichten.
Potenzielle Vorteile: KI-Tools könnten den jungen Nutzern signifikante Vorteile bieten, z.B. bei der Prüfungsvorbereitung oder Nachhilfe.
Warum es interessant ist: Anthropic fördert den verantwortungsvollen Einsatz generativer KI-Technologie bei Kindern und Jugendlichen durch strikte Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien, um die KI-Vorteile zu sichern und die Sicherheit zu gewährleisten.
Quelle: TechCrunch
📺 Neue Serien-Highlights und Werbemöglichkeiten: Upfront 2024

Gerade fanden die jährlichen Upfront-Präsentationen der großen Streaming-Dienste und TV-Sender statt, bei denen sie Werbekunden ihre kommenden Inhalte vorstellten. Hier sind die wichtigsten Neuigkeiten:
Netflix meldete einen Meilenstein mit 40 Millionen monatlichen Nutzern seines werbefinanzierten Tarifs. Zudem plant Netflix die Einführung einer eigenen Werbetechnologieplattform bis Ende 2025.
Disney stellte die neue Serie „Wizards Beyond Waverly Place“ vor, eine Fortsetzung der erfolgreichen Disney Channel-Serie „Die Zauberer vom Waverly Place“. Außerdem kündigte Disney einen Pilotfilm für ein Spin-off von „Raven’s Home“ namens „Alice in the Palace“ an.
Amazon präsentierte „Elle“, eine Prequel-Serie zur Teen-Komödie „Natürlich Blond“, die die Highschool-Jahre der Hauptfigur Elle Woods erkundet.
Warner Bros. Discovery kündigte eine neue Serie „Harry Potter: Wizards of Baking“ an, die auf dem Food Network und Max ausgestrahlt wird. Diese Show kombiniert die magische Welt von Harry Potter mit einem Backwettbewerb.
Warum es interessant ist: Die Upfronts 2024 zeigen eine klare Tendenz zur Nutzung bekannter Marken und zur Integration von interaktiven und innovativen Werbemöglichkeiten. Besonders bemerkenswert ist der Fokus auf personalisierte und technologische Lösungen, die Werbekunden neue Wege zur Zielgruppenansprache bieten.
Insight der Woche
52 Minuten lang Werbung für ungesunde Lebensmittel pro Stunde.
Das ist der Durchschnittswert, dem Kinder bei Gaming-Livestreams ausgesetzt werden. Das entspricht 2,6 Lebensmittelhinweisen pro Stunde, die im Schnitt 20 Minuten dauern.
Die häufigsten Werbemethoden sind
Produktplatzierungen (44%) und wiederkehrende Bilder (41%).
Diese Art der Werbung ist unvermeidlich und kann nicht übersprungen werden.
📈 Zunehmende Einflussnahme von Vape-Marketing auf Jugendliche

In Großbritannien hat eine aktuelle Studie von Action on Smoking and Health (Ash) alarmierende Erkenntnisse über das Vape-Marketing und dessen Einfluss auf Kinder und Jugendliche hervorgebracht. Die Untersuchung zeigt eine signifikante Zunahme der Marketingexposition unter Jugendlichen, insbesondere durch soziale Medien und Verkaufsstellen.
Hohe Wahrnehmung: Über die Hälfte (55%) der 11- bis 17-Jährigen sind sich der Vape-Werbung in Geschäften bewusst, ein Anstieg im Vergleich zu 37% vor zwei Jahren.
Online-Marketing: Besonders auffällig ist die Präsenz von Vape-Werbung auf Plattformen wie TikTok, wo 52% der Jugendlichen entsprechende Promotionen wahrgenommen haben.
Bevorzugte Geschmacksrichtungen: Frucht- und Dessertaromen sind bei Kindern besonders beliebt, wobei "Eis-Vapes", die ein kühles, eisiges Gefühl vermitteln, von 45% der jugendlichen Vapers genutzt werden.
Besorgniserregende Nutzungszahlen: Die Umfrage ergab, dass 7,6% der Kinder im Alter von 11 bis 17 Jahren derzeit Vapes nutzen, eine Zahl, die seit 2017 signifikant gestiegen ist.
Gefahr durch Einweg-Vapes: Einweg-Vapes sind sowohl bei jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) als auch bei minderjährigen Vapers (11-17 Jahre) besonders beliebt, was die Notwendigkeit strengerer Regulierungen unterstreicht.
Warum es interessant ist: Die Ergebnisse betonen die Dringlichkeit für gesetzliche Maßnahmen zur Einschränkung von Vape-Werbung, um den jugendlichen Konsum zu minimieren. Gleichzeitig zeigt sich eine steigende Fehlwahrnehmung bei Erwachsenen bezüglich der relativen Schädlichkeit von Vaping im Vergleich zum Rauchen, was zusätzliche Aufklärungsarbeit erforderlich macht.
Quelle: The Independent
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Bis nächste Woche!
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